Freitag 04.03.

17.00 Uhr / Die Zentrale - ehemaliges Stadtarchiv

Vortragsreihe: Dr. Albrecht Dümling

Brecht im Nachkriegsdeutschland (Teil 4)

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Die traditionelle Vortragsreihe des Brechtfestivals öffnet sich 2016 noch entschiedener als die vorangegangenen Jahre dem allgemeinen Verständnis von Brecht und seinem Werk, indem sie auf unterhaltsame Weise und völlig unakademisch das gängige „Brecht-Verstehen“ nach seiner Haltbarkeitsdauer befragt. Gehört Brecht zum alten Eisen, sodass wir, so der Titel des Symposions der Internationalen Brecht-Gesellschaft von 2016, ein „Recycling Brecht“ benötigen? Gehört er zum „alten Gold“, wie Martin Walser formulierte, mit dem wir uns unverbindlich schmücken können? Oder hält er stand: den Widersprüchen seines Heimatlands, das nicht nur durch zwei Weltkriege, vielmehr auch durch seine ökonomischen Expansion global Geschichte schrieb. Die Spannungen zwischen „Vaterstadt“ und Weltgeltung bilden die thematische Klammer der vier Beiträge, die Augsburg im Speziellen, den resistenten Verstehens-Mustern im Allgemeinen, der Lyrik zwischen Heimatkunst und Pop-Kultur sowie der politischen Schlachtung des Dichters gelten.

Heute:

Dr. Albrecht Dümling (Berlin) / „Anmut spar et nicht noch Mühe“ – Brechts Reaktion auf die beiden deutschen National-Hymnen

Die Nationalhymne Joseph Haydns und Hoffmann v. Fallerslebens war durch die Verwendung im Dritten Reich in Verruf geraten, weshalb nach 1945 beide deutschen Staaten nach Ersatz suchten. In der BRD schlug Theodor Heuss eine neue „Hymne an Deutschland“ (Text: Rudolf Alexander Schröder, Musik: Hermann Reutter) vor, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Dagegen einigte sich die DDR-Regierung auf „Auferstanden aus Ruinen“ von Johannes R. Becher und Hanns Eisler. Brecht war über diese Lösung nicht glücklich, weshalb er mit seiner „Kinderhymne“ eine Alternative entwickelte, die bei der deutschen Wiedervereinigung 1990 erneut zur Debatte stand.

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18.00 Uhr / Brechthaus

Späte Deutschlandbilder

Brecht & Erzfeind Thomas Mann

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Einmal kamen die Erzfeinde Brecht und Thomas Mann mit anderen Emigranten im amerikanischen Exil zusammen, um gemeinsam eine Resolution für eine „starke Demokratie“ im Nachkriegsdeutschland zu verfassen. Beide unterschrieben – doch die Gemeinsamkeit währte nicht lange: Mann zog seine Unterschrift am nächsten Tag zurück, und Brecht sprach von der „entschlossenen Jämmerlichkeit dieser ‚Kulturträger’“. Auf die „Demokratie“ schworen aber beide weiterhin, wenngleich sie sehr Unterschiedliches darunter verstanden. Sie glaubten an einen Neuanfang nach 1945, beide waren schließlich von Amerika enttäuscht – aber auch von dem, was sich in Deutschland entwickelte. Mann, radikaler als Brecht, hatte schon vorher den Wunsch nach völliger Zerstörung Deutschlands gehabt; Brecht sah ihn und andere als Gefolgsleute der amerikanischen Presse und kritisierte Mann für seine Ansicht, daß das deutsche Volk „gezüchtigt“ werden müsse. Viel freundlicher war jedoch auch die Meinung Brechts über Deutschland nicht. Die Deutschlandbilder nach 1945: vage bei Thomas Mann – bei Bertolt Brecht immer wieder die Sorge, der alte bürgerliche Staat würde sich wieder neu einrichten. Seine „Vorschläge für den Frieden“ bleiben freilich wie die Konturen seiner „neuen Gesellschaftsordnung“ blaß – wie die seines Erzfeindes Thomas Mann.

Vortrag von Prof. Dr. Helmut Koopmann

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18.30 Uhr, 21:30 Uhr und 22.30 Uhr / Die Zentrale - ehemaliges Stadtarchiv

Das Grosse DDR Spitzel Spiel - Eine
theatrale Installation

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Foto: bluespots

bluespots productions ist auf geheime DDR-Akten von Brecht gestoßen und braucht jetzt Mithilfe. Melde Dich unter stasi@bluespotsproductions.com als Spitzel an, schicke deine Handynummer und werde Teil der 5-tägigen Inszenierung in Augsburg. Vom 28.2. – 4.3.2016 kommen geheime SMS Hinweise und kleine Aufträge, um Bertolt Brecht zu observieren. Hilf mit, Licht in die zwielichtigen Machenschaften seiner DDR-Zeit zu bringen. Das große Finale und die Auflösung gibt es während der Langen Brechtnacht in DER ZENTRALE.

„Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.“ Bertolt Brecht.

Konzept: Leonie Pichler und Leif Eric Young

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19.00 Uhr / Straßen des Theaterviertels

Mahagonny (Remix)

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Foto: Jennifer Rohrbacher

Auf einmal sind sie da! 25 Augsburger Jugendliche tanzen, spielen und rappen mehrere Guerilla-Performances an verschiedenen Orten im Theaterviertel während der Brechtnacht. Gecoacht von einem Team aus Künstlern von Rapucation und Pan.Optikum gibt Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny die Thematik vor.

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19.30 Uhr / Theater Augsburg (Eingangsfoyer)

Die Bertolt-Brecht-Straße

innerhalb der langen Brechtnacht

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HipHop mit DJ Roughmix (Augsburg)

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20.00 Uhr / Theater Augsburg (Großes Haus)

Christian Friedel & Woods of Birnam: Arturo
Ui Redux

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Foto: Schall&Schnabel

Der Schauspieler und Musiker Christian Friedel geht im Zusammenspiel mit seiner Band Woods of Birnam und Brechts Arturo Ui ein Experiment ein. Friedel spielte die Figur in einer vielbeachteten Inszenierung von Tilmann Köhler in Dresden, die bewusst auf die Karikatur verzichtet hat und dafür moderne Machtmechanismen anhand der Diktatorpersiflage untersuchte. An diesem einmaligen Abend wird versucht, die Mechanismen moderner Medien mit Hilfe der Musik so zu vermischen, dass Arturo Ui entweder sein Ziel erreicht oder (hoffentlich) mit großer Geste scheitern wird.

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20.00 Uhr / Schwarzes Schaf

Dota (Die Kleingeldprinzessin)

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Foto: Sandra Ludwig

Die Zeit schreibt: „Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft … – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“ Songwriterkunst voller Intensität, sprachlichem Feingefühl und harmonischer Brillanz, angesiedelt zwischen Pop, Chanson und Jazz – dafür steht Dota Kehr (Gesang und Gitarre), begleitet von Jan Rohrbach.

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20.00 Uhr / Brechts Bistro

Christel Peschke & Geoffrey Abbott: "In der
Frühe sind die Tannen kupfern"

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Lieder und Gedichte Brechts aus den Jahren 1945 – 56. Mit Christel Peschke (Gesang) und Geoffrey Abbott (Klavier).

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20:00 Uhr und 22:00 Uhr / Hoffmannkeller

Más que Tango - Zuhälterballaden

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Fotos: Pietro Francescotti

Der argentinische Tango, entstanden in den Rotlichtbezirken von Buenos Aires, kam in den 1920er Jahren auch in die großen Städte Europas und feierte dort Erfolge. Kein Zufall, dass seine verruchte Aura auch im Werk von Brecht und Weill seine Spuren hinterlassen hat. In diesem Konzert trifft Brechts Unterweltganove Mackie Messer den von Jorge L. Borges besungenen Zuhälter Nicanor Paredes aus Buenos Aires, die Musik von Kurt Weill auf die von Astor Piazzolla, und die Augsburger Musiker Iris Lichtinger (Klavier) und Martin Franke (Geige) auf die Argentinier Ezekiel Lezama Camilli (Bandoneon) und Sebastian Arranz (Gesang).

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20.00 und 22:00 Uhr / Theater Augsburg (brechtbühne)

Kemal Dinc & Antonis Anissegos: Hikmet /
Brecht

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Nâzım Hikmet aus der Türkei und Bertolt Brecht - zwei Dichter derselben Generation mit vielen Parallelen. Der aus Istanbul stammende Komponist, Sänger und Baglama (Langhalslaute)-Virtuose Kemal Dinç und der griechische Pianist Antonis Anissegos interpretieren Lieder und Texte der beiden Dichter in einem Aufeinandertreffen von anatolischer Musik, westlicher Klassik, neuer experimenteller Musik und Lyrik aus zwei Ländern.

Durch das Programm führt Düzgün Polat.

Präsentiert in Kooperation mit dem Büro für Migration, Vielfalt und Interkultur.

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21.30 und 23.30 Uhr / Jazzclub Augsburg

Beat, Jazz & Spoken Word

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Fotos: Alex Bonney, Valerie Schmidt, Ken Yamamoto

Drei Meister der Improvisation aus der Avantgarde Jazz Szene Berlins, Olaf Rupp an der Gitarre, Rudi Fischerlehner am Schlagzeug und Lan Cao am Synthesizer und Klavier treffen auf die deutschsprachigen Spoken Word-Poeten Rike Scheffler und Dalibor. Beide Dichter experimentieren schon lange mit den Möglichkeiten der Verbindung von Wort und Musik und kollaborierten bereits mit Tonkünstlern verschiedenster Genres. Ganz im Geiste der legendären Untergrund Sessions der Beatpoeten Allen Ginsberg und Jack Kerouac mit Bebop Musikern im New York und San Francisco der 1950er treffen in einem spannenden, dialogischen Experiment Sprechgesang und Lyrik auf brillant improvisierte Klänge und instrumentale „streams of consciousness“.

Kuratiert von Lydia Daher & Girisha Fernando

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21.30 Uhr / Soho Stage

Same old Song präsentiert von JJ Jones

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Eine Nacht. Ein Lied. Ad infinitum. Brechts Mackie Messer wird von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern aus der Augsburger und Münchener Szene immer wieder neu interpretiert, dekonstruiert und in so spannenden wie vielfältigen Versionen auf der Bühne zusammengefügt. Ein einziger, geradezu gewalttätiger Ohrwurm: es lebe die Wiederholung!

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21.30 Uhr / City Club

Tralalka

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Das Repertoire der siebenköpfigen, international besetzten Berliner Gruppe Tralalka basiert auf Volksliedern aus Polen, der Ukraine, Russland und Bulgarien. Alte Lieder, die von der Unterdrückung der Bauern, von Auflehnung und dem Protest gegen das herrschende System handeln. Mit Einflüssen aus Ska, Folk, Chanson, Reggae und ein bisschen Swing werden diese von einem wunderschönen, dreistimmigen polyphonen Gesang und einer spielfreudigen Band ins 21. Jahrhundert transportiert.

Präsentiert in Kooperation mit Karman e.V.

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22.00 Uhr / Beim Weissen Lamm

"Die Vaterstadt - wie empfängt sie mich
wohl?"

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Liedgut aus fünf Jahrzehnten Deutscher Popkultur – Krautrock, Punk, Wave und viele Gitarren mit DJ FAB XL.

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22.15 Uhr / Theater Augsburg (Großes Haus)

Sophie Hunger

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Foto: Marikel Lahana

„Furchtlos und fabelhaft, sie ist eine Künstlerin ohne Grenzen“, schrieb die britische Sunday Times. Auf der Bühne ist die international gefeierte Schweizer Singer/Songwriterin Sophie Hunger eindringlich, charismatisch – und doch unnahbar. Folk, Jazz und zarte Rockanleihen finden sich in ihrer auf unkonventionellen Art faszinierenden Musik wieder. Ihre Songs sind aufgebaut wie kleine Theaterstücke, atmosphärische Dramen, vorgetragen mit einer beschwörenden Stimme und im dichten Zusammenspiel mit ihrer erstklassigen Band.

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23:00 Uhr / Kulturhaus Kresslesmühle

Jazzmin Tutum

innerhalb der langen Brechtnacht

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Foto: Iva Jauss

Die Dub-Poetin und Sängerin Jazzmin Tutum kombiniert den jamaikanischen Dub mit indischen, jiddischen und elektronischen Tönen. Von aktuellen Themen künden ihre bildgewaltigen Lieder: Globalisierung, verfehlte Entwicklungshilfepolitik und die Auswirkungen des Kolonialismus. Musikalisch unterstützt wird sie von „Irie“ Ivo an den Plattentellern und den „4 Seasons Of Roots“ an Melodica und Geige.

Präsentiert in Kooperation mit dem Büro für Migration, Vielfalt und Interkultur und Ivo Mannheim.

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23:30 Uhr / Theater Augsburg (Foyer)

Eletric Swing Circus

innerhalb der langen Brechtnacht

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Swing und Jazz der 1930er und -40er Jahre treffen auf Breakbeat, House, Reggae und Dubstep. Dazu zwei starke Frauenstimmen, Kontrabass, Samples, Gypsy-Jazzgitarre, Keyboards, Synths und Drums – und vor allem dieser leichte, englische Touch von Verruchtheit: Der Electric Swing Circus aus Birmingham gilt mit seinen exaltierten Auftritten als einer der angesagtesten Electro-Swing Bands Englands! Let`s swing!

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23:45 Uhr / Theater Augsburg (brechtbühne)

Egopusher

innerhalb der Langen Brechtnacht

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Kombinationen von Violine und Schlagzeug sind nicht gerade alltäglich. Dementsprechend extravagant hört sich auch der Sound von Egopusher an. Egopusher, das sind die Züricher Musiker Tobias Preisig (Violine, Bass Synth) und Alessandro Giannelli (Drums, FX). Preisig entlockt dem Synth-Bass Wohlklang in den tiefsten Lagen und seiner Violine furiose, ausufernde, entrückende Melodien. Giannelli liefert den mit elektronischen Essenzen veredelten Beat dazu. Mit einer selbstverständlichen Freiheit überschreiten sie herkömmliche musikalische Grenzen in einem Rausch an Wut, Intensität und Groove.

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