Tickets Brechtfestival

Samstag 04.03.

11.30 Uhr / Theater Augsburg / Brechtbühne

Der gute Mensch von Downtown

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(c) Melanie Buehnemann

T h e a t e r s t ü c k  i n s p i r i e r t  v o n  B r e c h t  u n d  d e r  B i b e l , 
v o n  a l t e n  Q u e l l e n  u n d  n e u e n  K a t a s t r o p h e n

Im Himmel gibt es Streit. Gott und Luzifer sind sich einig, dass eine neue Sintflut fällig ist, doch zwei Erzengel wollen auf Erden drei „gute“ Menschen finden als Beweis, dass die Menschheit noch eine letzte Chance verdient. Die Aufgabe stellt die Engelsgeduld auf eine harte Probe. Niemand in Downtown hat im täglichen Überlebenskampf etwas für die inkognito umherirrende Kommission übrig. Als sie schließlich Gastfreundschaft von drei jungen Frauen mit Down-Syndrom erfahren, zögern die Erzengel: Zählt das Gutsein überhaupt, wenn es eine Art Geburtsfehler ist? Bleiben die Frauen weiterhin gut, wenn der Regen zunimmt und die Zeiten schlechter werden? Schließlich schenken sie den drei jungen Frauen ein Teehaus zum Dank. Aber es dauert nicht lange, bis die „guten“ Schwestern zu kaltherzigen Brüdern werden und sich selbst zu Hilfe kommen müssen. Das Gastspiel aus Berlin beleuchtet mit einer außergewöhnlichen Brecht-Interpretation die Frage „Was ist ein guter Mensch?“ neu. Die gefeierte Inszenierung variiert mit lockerer Hand Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan, lässt sich dabei von alten Quellen und neuen Katastrophen inspirieren und nutzt Verfremdungseffekte und Kommentare, um die Parabel ins Jetzt zu transportieren. In der Rolle eines Erzengels steht die Theaterschauspielerin und Tatort-Kommissarin Eva Mattes mit einem Ensemble von Menschen mit Down-Syndrom auf der Bühne. RambaZamba gehört zu den bekanntesten Inklusionstheater- Ensembles im deutschsprachigen Raum. „Wir machen Theater mit Menschen mit einer anderen geistigen Ordnung“, so die Gründerin und Regisseurin Gisela Höhne. Sie spricht absichtlich nicht von Menschen mit Behinderung und fordert von der Politik selbstbewusst den Status eines Staatstheaters für RambaZamba – ein Signal für die Bedeutung und immense Dynamik, die kreativ und politisch von dieser Theaterform ausgeht.

Regie: Gisela Höhne, Gäste: Eva Mattes und Patrizia Carlucci Darsteller Theater RambaZamba: Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska Kleinert, Joachim Neumann, Hieu Pham, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Aaron Smith, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Musik: Ernst Bechert, Stefan Dohanetz, Moritz Höhne Choreografie: Kerstin Rünzel, Dramaturgie: Hans Nadolny, Bettina Bartz, Bühne: Angelika Dubufé, Kostüme/Maske: Beatrix Brandler.

Eine Produktion des Theater RambaZamba, Berlin. www.theater-rambaZamba.org. Die Initiative Down-Syndrom Augsburg und Umgebung e.V. „einsmehr“ ist mit einem Infotisch im Foyer der Brechtbühne vertreten.

In Kooperation mit dem Theater Augsburg 

Dauer: ca. 2,5 h mit Pause
Ort: Brechtbühne
Tickets: Kat. I: 21 / 18 € (erm.); Kat. II: 16 / 12 € (erm.)

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18.00 Uhr / Gaswerk Augsburg

Die Maßnahme - Theater Eigenproduktion

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Vor dem Parteigericht, dem sogenannten „Kontrollchor“, müssen sich vier russische Agitatoren für die Tötung eines Genossen verantworten, der während ihrer Propagandareise in China die Verbreitung der kommunistischen Ideen durch sein individuelles, mitmenschliches Handeln gefährdet hatte. Also spielen sie die Situationen nach, die zu dieser extremen „Maßnahme“ geführt haben. Die Agitatoren haben ihre Identität mit Masken ausgelöscht und als Chinesen verkleidet unter den brutal ausgebeuteten chinesischen Arbeitern schnell eine große Zahl von Anhängern gefunden. Doch das geforderte taktisch-bürokratische Vorgehen verlangt es, persönliche Gefühle und moralische Grundsätze für die Revolutionsidee zu verleugnen, wozu der junge Genosse nicht in der Lage ist – sein mitfühlendes Handeln entlarvt die Gruppe als fremde Revolutionäre. Um nicht selbst in die Hände der Chinesen zu fallen, töten sie den Genossen mit dessen Einverständnis und setzen ihre Arbeit mit großem Erfolg fort. Die Weltrevolution marschiert schließlich auch in China ein– doch zu welchem Preis? Die Maßnahme gilt als Brechts umstrittenstes Werk. Die Uraufführung löste 1930 so heftige Kritik aus, dass Brecht ein Jahr später eine neue Fassung schrieb, die von kommunistischer wie bürgerlicher Seite nicht weniger angegriffen wurde. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs untersagte er 1945 selbst, das Stück weiter spielen zu lassen. Es gehört zu den sogenannten „Lehrstücken“, mit denen Brecht sich nicht primär an das Publikum, sondern an die Schauspieler selbst richtete, um sie politisch zu schulen. Die Maßnahme gilt gleichzeitig als eine der bedeutendsten Kompositionen von Hanns Eisler. „Hier steht ein Protagonist im Vordergrund, der ein System mit all seiner Kraft, selbst unter Lebensgefahr, zu unterstützen versucht. Doch etwas hindert diesen jungen, idealistischen Menschen daran, sich völlig dem Diktat des Systems zu unterwerfen: Es ist sein „eigenes Gesicht“, seine Individualität, sein Wesen. Mit jedem Menschenleben, das der junge Genosse rettet, mit jedem Eingriff, der das unerträgliche Leid des Einzelnen mindert, gefährdet er – so die Agitatoren vor dem Kontrollchor – die große Revolution, den großen Brand. Übertragen wir dies nun auf unsere aktuelle politische Situation, namentlich auf die Situation unserer EU: Es hat nicht Jahre gedauert, sondern Wochen, um ein Klima der Menschenverachtung auf den Straßen Deutschlands und in ganz Europa zu schaffen. Wer hätte je erwartet, dass ein Land wie Großbritannien die EU verlassen würde, um sich vor der Invasion der Flüchtlinge zu schützen? Wer hätte je geglaubt, dass Brücken in Skandinavien gesperrt werden, dass Zäune vor Hilfesuchenden hochgezogen werden, dass man die sogenannten Außengrenzen der EU sichert, um Leid und Verderben künstlich zu potenzieren? Man scheut sich nicht mehr, tote Kinder, Frauen und Männer in Sichtweite zu ertragen – man nimmt es den Flüchtlingen fast übel, dass sie im Grunde diese Bilder, die einem nicht aus dem Kopf gehen wollen, erst möglich machen. Das Leid an den Außengrenzen hören wir nicht mehr, sondern nur die unmenschlichen Grenzüberschreitungen des Inneren: „Auch wenn wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen, unser Ansatz ist richtig.“ (so Innenminister Thomas de Maizière) Was wollen mein Innenminister und meine EU von mir (von uns)? Sie wollen das, was die Agitatoren und der Kontrollchor auch vom jungen Genossen verlangen: Die Auslöschung meines Gesichtes, meiner Individualität, meines Wesens – im Grunde die Auslöschung meiner persönlichen Verantwortung. Sie wollen, dass ich für das große Ganze, für das System, für die EU meinen Begriff der Mitmenschlichkeit und des Mitleids auf bürokratische Art neu definiere. Es liegt an uns, Gesicht zu zeigen, oder stumm und ohnmächtig der Auslöschung unseres Gesichtes zuzustimmen.“ Selcuk Cara Die Maßnahme ist eine Eigenproduktion des Brechtfestivals und wird von Regisseur Selcuk Cara eigens für die beeindruckenden Gebäude auf dem Gelände des Gaswerks Augsburg konzipiert – ein Novum in der Geschichte des Festivals. In den verlassenen Denkmälern des Industriezeitalters folgt das Publikum den Spielern durch die Stationen des Dramas an mehrere Orte auf dem Areal.

Agitatoren: Katharina Rivilis, Luise Wolfram, Dagmar von Kurmin, Volker Zack Michalowski, Florian Mania
Konzept, Regie, Bühnenbild und Lichtgestaltung: Selcuk Cara 
Musikalische Leitung und Leitung Chor: Geoffrey Abbott

Ein Lehrstück von Bertolt Brecht, Musik: Hanns Eisler, Verlag: Suhrkamp

Dauer: ca. 120 Minuten
Ort: Gaswerk-Apparatehaus und Kühlergebäude
Tickets: 30 / 25 €, Aufpreis Sitzplatz 5 €

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Es gibt einen Bus-Shuttle vom Theater Augsburg zum Gaswerkgelände.

Bus-Shuttle für die Veranstaltungen im Gaswerk am 3. – 5.3.
in Kooperation mit z-mobility.
Die Haltstelle zur Hinfahrt ist am Theater Augsburg,
Fuggerstraße, Bahnsteig E.

Freitag 3.3.: Abfahrt Theater: 18.00 und 19.00 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: 18.30 und ca. 22.00 Uhr

Samstag 4.3.: Abfahrt Theater: 17.30, 19.45 und 20.30 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: 20.15 Uhr, 21.00 Uhr, 22.45, und 23.15 Uhr

Sonntag 5.3.: Abfahrt Theater: 17.30 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: ca. 20.30 Uhr  

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19.30 Uhr / Augsburg, Innenstadt

Lange Brechtnacht

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Die Lange Brechtnacht erschließt experimentell und fantasievoll neue Territorien von Musik und Musikperformance und ist den Künstler*innen gewidmet, die Genregrenzen durchbrechen, neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen und somit auch einen aktuellen Blick auf das Zeitgeschehen durch Musik und Text ebnen. An diversen Orten in der Innenstadt lädt die Brechtnacht dazu ein, sich in einem breiten Spektrum aus musikalischen und poetischen Stimmen aus der Ukraine, Norwegen, dem Senegal, Italien, Österreich und Deutschland zu verlieren und dabei zugleich Brechts Spuren und Assoziationen zu folgen. Musik als Vehikel für Botschaften in Wort: ob Gesellschaftskritik, Kommentare zum Zeitgeist, Protest oder abstrakte Spielerei. Vor dem Hintergrund des diesjährigen Festivalthemas „Ändere die Welt, sie braucht es“ darf man sich auf einen besonders hohen Anteil von Künstlerinnen freuen.

Neben Katharina Ernst, Sidsel Endresen und Monika Roscher, die die Grenzen des noch immer größtenteils von Männern dominierten Jazz-Genres durchbrechen, spannen die Dakh Daughters, Mine und Sarah Lesch mit Darbietungen zwischen Rock, Pop, Freak Folk, Cabaret und Spoken Word einen höchst abwechslungsreichen Bogen und überwinden durch kritische und lyrische Texte altbekannte Barrieren.

Die Brechtnacht wird kuratiert von Girisha Fernando.

TICKETS UND INFO`S
gespielt wird an verschiedenen Orten in der Augsburger Innenstadt
Tickets: 19 / 15 € (erm.)

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AM ABEND DER LANGEN BRECHTNACHT:
an allen Veranstaltungsorten gibt es eine Abendkasse. Der Erwerb eines Tickets berechtigt zum Eintritt bei allen o.g. Veranstaltungen.
Bei Überfüllung kann kein Einlass gewährt werden.
Einlass ab 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung.

Das Brechtnachtticket berechtigt nicht zum Einlass zum Konzert von Konstantin Wecker im Gaswerk - hierfür und für Die Maßnahme ist jeweils ein gesondertes Ticket notwendig.

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19.30 Uhr / Provino Club

Isolation Berlin (Berlin)

innerhalb der langen Brechtnacht

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(c) Noel Richter

Alkohol, Zigaretten, Tristesse und Eskapismus, das haben sich Isolation Berlin seit 2013 auf die tief hängende Fahne geschrieben.

Musikalisch angesiedelt zwischen 60s-Beat-Chansons, psychotischem Noiserock und volksliedhaften Balladen sorgen sie seit 2013 in der hiesigen deutschsprachigen Indiepop- Szene für Aufsehen und geben dieser einen überfälligen neuen Impuls. „Der jungen Hauptstadt- Band Isolation Berlin gelingt nun das Unwahrscheinliche: große, sehnsuchtsvolle, traurige und wütende Gefühlsmusik, die sich jedem Trend entzieht.“ (Der Spiegel)

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19.30 Uhr / Augsburg, Innenstadt

BODY-CRYme#17 (Augsburg)

innerhalb der langen Brechtnacht

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Tänzer*innen der Tanz- und Ballettakademie Daniel Zaboj überraschen ab 19:30 Uhr an unterschiedlichen Orten mit einer Guerilla-Performance, die mit Motiven von Brecht/Weills Ballett Die Sieben Todsünden spielt. Unter dem bewegten Label BODY-CRYme#17 begegnen sich Elemente des Urban Streetstyle mit rhythmisierender Live-Percussion und machen das Publikum zu Mittäter*innen.

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20.00 Uhr / Brechtkeller

TMT (Augsburg, München)

innerhalb der langen Brechtnacht

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Mit Tom Jahn an der Hammondorgel, Monika Roscher an Gitarre und Gesang und Tilman Herpichböhm am Schlagzeug, haben sich drei Jazzmusiker zusammengefunden, in deren Musik schon immer eine starke Pop-Charakteristik hörbar ist. 

Ausgehend von der klassischen Hammondorgel- Triobesetzung und dem Groove- und Soul-Jazz der 60er, beschreiten sie mit ihren Eigenkompositionen sowie Reflektionen zu Brecht-Texten und -Stücken, ein Experimentierfeld zwischen Jazz, Drone-Electro, Pink Floyd und Techno.

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20.00 Uhr / Oberer Fletz im Rathaus

Sarah Lesch (Leipzig)

innerhalb der langen Brechtnacht

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(c) Benjamin Hiller

Sarah Lesch zählt mit mittlerweile zwei Alben und unzähligen Konzerten zu den umtriebigsten Liedermacherinnen der letzten Jahre. Mit ihrer wortwitzigen Reflektion des Zeitgeistes Testament gewann sie 2016 den FM4 Protestsongcontest, es folgten der Troubadour Chansonpreis, der Preis der Hanns-Seidel-Stiftung sowie der Udo Lindenberg Panikpreis 2016.

Rotzig und intim, klug und weltfremd zugleich, tanzt und springt sie in ihren Liedern zwischen den Welten. Sie ist eine Erzählerin mit rauchiger Stimme, deren Texte fesseln und herausfordern: Ihre Lieder handeln von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen, aber auch von Heuchelei, Ausbeutung und Ignoranz.

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20.00 Uhr / Kresslesmühle

Njamy Sitson (Augsburg) & Franz Xaver
Schlecht (Berlin) - Hollywodder Liederbuch

innerhalb der langen Brechtnacht

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Der aus Kamerun stammende Sänger und Multiinstrumentalist Njamy Sitson und Baritonist Franz Xaver Schlecht interpretieren das Hollywooder Liederbuch, ein musikalisches Tagebuch des Exils von Hanns Eisler und Bertolt Brecht, als Liederabend in szenisch verdichteter Form in der Regie von Rike Reiniger.

In einer modernen Reinterpretation der Musik Eislers und begleitet von Bernd Haselmann am Klavier wird die existentielle Ausnahmesituation Geflüchteter reflektiert und von den 1940ern ins Jahr 2017 übertragen. Präsentiert in Kooperation mit dem Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt.

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Einlass ab 20.00 Uhr / Gaswerk Augsburg

Konstantin Wecker Trio-Wecker trifft Brecht

Wecker trifft Brecht

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(c) Maximilian Lottmann

DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT!
Restkarten gegebenenfalls an der Abendkasse.

„Keinen Poeten sehne ich mir in diesen Zeiten so herbei wie Brecht. Wir brauchen wieder Dichter, die Stellung beziehen gegen das drohende Unheil. Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen.“

Passender könnte ein Kommentar zum Brechtfestival 2017 kaum sein. Er stammt von dem Münchner Liedermacher Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt. Weckers immenses Werk aus fünf Jahrzehnten, das neben mehr als 20 Studioalben auch Filmmusiken, Musicals, Bücher und Hörbücher umfasst, ist durchzogen von seinem politischen Engagement, von kritischen Texten und provokanten Kommentaren zum Zeitgeschehen. Dabei beweist der bald 70-Jährige, der auf viele Jahre bewegtes und durchaus exzessives Leben zurückblicken kann, einerseits gerne Mut zur Veränderung und bleibt auf der anderen Seite seinem bezeichnenden Konglomerat aus Wut, Melancholie und inständiger Leidenschaft allzeit treu. Nicht verwunderlich ist daher, dass Wecker als bekennender Brecht-Fan bereits 1998, dem Jahr als Brecht 100 Jahre alt geworden wäre, eine musikalische Hommage an den Dramatiker und Lyriker veröffentlicht hat. Unter dem Titel Brecht interpretierte er Texte wie den Choral vom Baal, die Ballade vom Mazeppa oder die Erinnerung an die Marie A. und vertonte diese in seiner unverwechselbaren Manier neu. „Da sind zwei sich ähnlich“ schrieb der Spiegel seinerzeit.

Konstantin Wecker präsentiert mit seinem Trio am 4. März 2017 eigens für das Brechtfestival ein Programm, in dem er neben Liedern aus seinem aktuellen Bühnenrepertoire auch Texte von Brecht aufgreift und mit seinen eigenen Arbeiten in Beziehung setzt. Auf dieser musikalisch-poetischen Reise sind zwei kongeniale Mitstreiter an Weckers Seite: sein langjähriger Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, und die Cellistin Fany Kammerlander.

Kuratiert von Girisha Fernando.
Das Ticket zum Konstantin Wecker Konzert berechtigt auch zum Besuch weiterer Veranstaltungen der Brechtnacht am 4.3.2017

Im Scheibengasbehälter ist ab 20.00 Uhr Einlass

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21.00 Uhr / Gaswerk Augsburg

Die Maßnahme - Theater Eigenproduktion

Theater Eigenproduktion

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Vor dem Parteigericht, dem sogenannten „Kontrollchor“, müssen sich vier russische Agitatoren für die Tötung eines Genossen verantworten, der während ihrer Propagandareise in China die Verbreitung der kommunistischen Ideen durch sein individuelles, mitmenschliches Handeln gefährdet hatte. Also spielen sie die Situationen nach, die zu dieser extremen „Maßnahme“ geführt haben. Die Agitatoren haben ihre Identität mit Masken ausgelöscht und als Chinesen verkleidet unter den brutal ausgebeuteten chinesischen Arbeitern schnell eine große Zahl von Anhängern gefunden. Doch das geforderte taktisch-bürokratische Vorgehen verlangt es, persönliche Gefühle und moralische Grundsätze für die Revolutionsidee zu verleugnen, wozu der junge Genosse nicht in der Lage ist – sein mitfühlendes Handeln entlarvt die Gruppe als fremde Revolutionäre. Um nicht selbst in die Hände der Chinesen zu fallen, töten sie den Genossen mit dessen Einverständnis und setzen ihre Arbeit mit großem Erfolg fort. Die Weltrevolution marschiert schließlich auch in China ein– doch zu welchem Preis? Die Maßnahme gilt als Brechts umstrittenstes Werk. Die Uraufführung löste 1930 so heftige Kritik aus, dass Brecht ein Jahr später eine neue Fassung schrieb, die von kommunistischer wie bürgerlicher Seite nicht weniger angegriffen wurde. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs untersagte er 1945 selbst, das Stück weiter spielen zu lassen. Es gehört zu den sogenannten „Lehrstücken“, mit denen Brecht sich nicht primär an das Publikum, sondern an die Schauspieler selbst richtete, um sie politisch zu schulen. Die Maßnahme gilt gleichzeitig als eine der bedeutendsten Kompositionen von Hanns Eisler. „Hier steht ein Protagonist im Vordergrund, der ein System mit all seiner Kraft, selbst unter Lebensgefahr, zu unterstützen versucht. Doch etwas hindert diesen jungen, idealistischen Menschen daran, sich völlig dem Diktat des Systems zu unterwerfen: Es ist sein „eigenes Gesicht“, seine Individualität, sein Wesen. Mit jedem Menschenleben, das der junge Genosse rettet, mit jedem Eingriff, der das unerträgliche Leid des Einzelnen mindert, gefährdet er – so die Agitatoren vor dem Kontrollchor – die große Revolution, den großen Brand. Übertragen wir dies nun auf unsere aktuelle politische Situation, namentlich auf die Situation unserer EU: Es hat nicht Jahre gedauert, sondern Wochen, um ein Klima der Menschenverachtung auf den Straßen Deutschlands und in ganz Europa zu schaffen. Wer hätte je erwartet, dass ein Land wie Großbritannien die EU verlassen würde, um sich vor der Invasion der Flüchtlinge zu schützen? Wer hätte je geglaubt, dass Brücken in Skandinavien gesperrt werden, dass Zäune vor Hilfesuchenden hochgezogen werden, dass man die sogenannten Außengrenzen der EU sichert, um Leid und Verderben künstlich zu potenzieren? Man scheut sich nicht mehr, tote Kinder, Frauen und Männer in Sichtweite zu ertragen – man nimmt es den Flüchtlingen fast übel, dass sie im Grunde diese Bilder, die einem nicht aus dem Kopf gehen wollen, erst möglich machen. Das Leid an den Außengrenzen hören wir nicht mehr, sondern nur die unmenschlichen Grenzüberschreitungen des Inneren: „Auch wenn wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen, unser Ansatz ist richtig.“ (so Innenminister Thomas de Maizière) Was wollen mein Innenminister und meine EU von mir (von uns)? Sie wollen das, was die Agitatoren und der Kontrollchor auch vom jungen Genossen verlangen: Die Auslöschung meines Gesichtes, meiner Individualität, meines Wesens – im Grunde die Auslöschung meiner persönlichen Verantwortung. Sie wollen, dass ich für das große Ganze, für das System, für die EU meinen Begriff der Mitmenschlichkeit und des Mitleids auf bürokratische Art neu definiere. Es liegt an uns, Gesicht zu zeigen, oder stumm und ohnmächtig der Auslöschung unseres Gesichtes zuzustimmen.“ Selcuk Cara Die Maßnahme ist eine Eigenproduktion des Brechtfestivals und wird von Regisseur Selcuk Cara eigens für die beeindruckenden Gebäude auf dem Gelände des Gaswerks Augsburg konzipiert – ein Novum in der Geschichte des Festivals. In den verlassenen Denkmälern des Industriezeitalters folgt das Publikum den Spielern durch die Stationen des Dramas an mehrere Orte auf dem Areal.

Agitatoren: Katharina Rivilis, Luise Wolfram, Dagmar von Kurmin, Volker Zack Michalowski, Florian Mania
Konzept, Regie, Bühnenbild und Lichtgestaltung: Selcuk Cara 
Musikalische Leitung und Leitung Chor: Geoffrey Abbott

Ein Lehrstück von Bertolt Brecht, Musik: Hanns Eisler, Verlag: Suhrkamp

Dauer: ca. 120 Minuten
Ort: Gaswerk-Apparatehaus und Kühlergebäude
Tickets: 30 / 25 €, Aufpreis Sitzplatz 5 €

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Es gibt einen Bus-Shuttle vom Theater Augsburg zum Gaswerkgelände.

Bus-Shuttle für die Veranstaltungen im Gaswerk am 3. – 5.3.
in Kooperation mit z-mobility.
Die Haltstelle zur Hinfahrt ist am Theater Augsburg,
Fuggerstraße, Bahnsteig E.

Freitag 3.3.: Abfahrt Theater: 18.00 und 19.00 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: 18.30 und ca. 22.00 Uhr

Samstag 4.3.: Abfahrt Theater: 17.30, 19.45 und 20.30 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: 20.15 Uhr, 21.00 Uhr, 22.45, und 23.15 Uhr

Sonntag 5.3.: Abfahrt Theater: 17.30 Uhr /
Rückfahrt vom Gaswerk: ca. 20.30 Uhr  

 

 

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21.00 Uhr / Augustana Saal

Mark Schröppel (Augsburg) - Blacklisted

innerhalb der langen Brechtnacht

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Mit Blacklisted widmet sich der Regisseur und Performance- Künstler Mark Schröppel Brechts Erscheinen vor dem „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ im Jahr 1947.

Mit analogen Synthesizern, Sampler und Drum-Machine erzeugt er basierend auf den Film- und Tonaufnahmen des Verhörs gleichermaßen klaustrophobische wie unterhaltsame Visuals und Soundscapes.

Zeitlich jeweils zwischen den Konzerten im Augustanasaal angesiedelt, fungiert sein Set als performativinstallativer Durchlauferhitzer, der sich gleichermaßen ästhetisch wie inhaltlich an dieser grotesken Episode deutsch-amerikanischer Freundschaft abzuarbeiten weiß.

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21.30 Uhr / Oberer Fletz im Rathaus

Mine (Mainz)

innerhalb der langen Brechtnacht

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„So minimalistisch wie nötig und doch so ergreifend wie möglich, erschafft Mine große deutschsprachige Popmusik“ (Radioactiv). Jasmin Stöcker alias Mine aus Mainz verbindet Jazz, Pop, Electro und HipHop, musikalisch ausgefeilt, experimentell und innovativ wie selten. Zusammen mit ihrer hervorragend eingespielten Band erschafft sie ein stimmiges wie eigensinniges Abbild kontemporärer Popmusik - immer dabei im Vordergrund, ihre klare und durchdringende Stimme.

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21.30 Uhr / Brechtkeller

TMT (Augsburg, München)

innerhalb der langen Brechtnacht

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Mit Tom Jahn an der Hammondorgel, Monika Roscher an Gitarre und Gesang und Tilman Herpichböhm am Schlagzeug, haben sich drei Jazzmusiker zusammengefunden, in deren Musik schon immer eine starke Pop-Charakteristik hörbar ist. 

Ausgehend von der klassischen Hammondorgel- Triobesetzung und dem Groove- und Soul-Jazz der 60er, beschreiten sie mit ihren Eigenkompositionen sowie Reflektionen zu Brecht-Texten und -Stücken, ein Experimentierfeld zwischen Jazz, Drone-Electro, Pink Floyd und Techno.

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21.30 Uhr / Jazz Club Augsburg

Sidsel Endresen (Oslo, Norwegen) &
Katharina Ernst (Wien, Östereich)

innerhalb der langen Brechtnacht

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(c) CF Wesenberg & Serge Kolosov

Eine der erstaunlichsten Stimmen im Jazz: Sidsel Endresen erzeugt eine ganz und gar eigenartige Version introspektiver, meditativer Musik - Gesang mit Worten auf Norwegisch, Englisch oder in ihrer selbst erfundenen Sprache, immer aber sehr erzählerisch, fein und eindrücklich. Die in Trondheim geborene Sängerin trifft hier im ersten Set auf das freie dynamische Schlagzeugspiel der Wiener Künstlerin Katharina Ernst. Um 23.00 Uhr folgt dann eine Solo Performance von Katharina Ernst, zu Hause in polymetrischen und experimentellen Gefilden.

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21.30 Uhr / Theater Augsburg / Brechtbühne

Dakh Daughters (Kiew, Ukraine)

innerhalb der langen Brechtnacht

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Ein künstlerisch-skurriles, musikalisch-theatrales Freak-Kabarett - die Dakh Daughters singen von Utopie und neuer politischer Realität, von postsowjetischer Tragödie, von besetzten Kriegsgebieten in der Ostukraine und von der vielschichtigen Identität ihres Landes. Die Dakh Daughters, frei übersetzt: Töchter des Theaters „Dach“, einer bedeutenden Avantgardebühne in Kiew, erlangten mit einer provokant- politischen Stellungnahme im Dezember 2013 weltweit Aufmerksamkeit: Sie sangen auf den Barrikaden des Euro-Maidan vor den Augen der bewaffneten ukrainischen Miliz. Ganz im Geiste der Revolution präsentieren die sieben Frauen gekonnt einen bizarren ästhetischen und poetischen Mix aus ukrainischer Folklore, Punk, Kabarett, Prog-Rock, Klassik und Texten von u.a. Taras Shevchenko, Joseph Brodsky und William Shakespeare.

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21.30 Uhr / Augustana Saal

Schwabinggrad Ballett & Arrivati (Hamburg &
international) - Beyond welcome!

innerhalb der langen Brechtnacht

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(c) Frank Egel

„Beyond Welcome! ist eine Reise ins Herz der Finsternis der Festung Europa – und eine Aufforderung zum Kampf“ - so das Popmagazin Intro. Das Schwabinggrad Ballett ist ein Polit- und Performancekollektiv, das sich zur Jahrtausendwende in Hamburg gegründet hat. Arrivati ist ein Zusammenschluss von Refugees und People of Colour. Seit über zwei Jahren arbeiten die beiden Kollektive miteinander – auf Demos und auf der Straße haben sie eine Art experimentelle Tanzmusik entwickelt, gespielt auf Instrumenten, die man auf die Straße schleppen kann: schrottige Schlagzeugteile, analoge Synthesizer, Melodica, Glockenspiel, Congas, Neunziger-Jahre-Sampler oder das Böhmat, eine Sechziger- Jahre-Orgelmaschine von brechtischem Format. Aus diesen Musikentwürfen ist das Album Beyond Welcome entstanden. Es handelt vom Grenzregime, von Jazz, Postpunk, elektronischer Afro-Kraut-Musik, von den Deutschen und den Nichtdeutschen und vom Zusammenkommen jenseits einer Willkommenskultur. Eine schweißtreibende Liveshow!

Präsentiert in Kooperation mit dem Grandhotel Cosmopolis e.V.

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21.30 Uhr / Soho Stage

Same old Song - präsentiert von JJ Jones

innerhalb der langen Brechtnacht

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In der Popkultur spätestens seit der Version von den Doors auf deren bahnbrechendem Debut aus dem Jahre 1967 präsent: der Alabama Song aus Brecht / Weils Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (1930). Bei „Same Old Song“ ist er in mindestens neun verschiedenen Versionen von Künstler*innen aus Augsburg und München zu hören. Eine Nacht. Ein Lied. Dekonstruiert. Neu interpretiert.

Ad infinitum. Es lebe die Wiederholung!

Mit Emily Schoenbeck, Ranschburg Phänomen, Blaues Wunder featuring Dagmar Aigner, The Big Band Theory, 

Boy Miez Girl, Isabel Kienemann, Alex Haas, Miene Costa, Johann Bengen, Achim Gieseler  

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22.30 Uhr / Augustana Saal

Mark Schröppel (Augsburg) - Blacklisted

innerhalb der langen Brechtnacht

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Mit Blacklisted widmet sich der Regisseur und Performance- Künstler Mark Schröppel Brechts Erscheinen vor dem „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ im Jahr 1947.

Mit analogen Synthesizern, Sampler und Drum-Machine erzeugt er basierend auf den Film- und Tonaufnahmen des Verhörs gleichermaßen klaustrophobische wie unterhaltsame Visuals und Soundscapes.

Zeitlich jeweils zwischen den Konzerten im Augustanasaal angesiedelt, fungiert sein Set als performativinstallativer Durchlauferhitzer, der sich gleichermaßen ästhetisch wie inhaltlich an dieser grotesken Episode deutsch-amerikanischer Freundschaft abzuarbeiten weiß.

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23:59 / Augustana Saal

Mark Schröppel (Augsburg) - Blacklisted

innerhalb der langen Brechtnacht

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Mit Blacklisted widmet sich der Regisseur und Performance- Künstler Mark Schröppel Brechts Erscheinen vor dem „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ im Jahr 1947.

Mit analogen Synthesizern, Sampler und Drum-Machine erzeugt er basierend auf den Film- und Tonaufnahmen des Verhörs gleichermaßen klaustrophobische wie unterhaltsame Visuals und Soundscapes.

Zeitlich jeweils zwischen den Konzerten im Augustanasaal angesiedelt, fungiert sein Set als performativinstallativer Durchlauferhitzer, der sich gleichermaßen ästhetisch wie inhaltlich an dieser grotesken Episode deutsch-amerikanischer Freundschaft abzuarbeiten weiß.

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