Sonntag 07.02.
11.00 Uhr / Utting
Einkehren mit Brecht
Mit dem Sonderzug nach Utting
Ab 1921 verbrachte Brecht in Utting am Ammersee Tage des Sommers. 1932 erwarb er dort vom ersten Geld der Dreigroschenoper ein Haus. Nur wenige Wochen konnte Brecht es genießen, dann wurde er von den Nazis aus Deutschland vertrieben. Im Rahmen des Brechtfestivals kommt Augsburg wieder nach Utting und genießt das Fortleben des künstlerischen Erbes Brechts - das in Teilen auch hier entstanden ist. Von Augsburg aus wird ein von Prof. Dr. Jan Knopf, der unterhaltsam ins Thema einführt, begleiteter Sonderzug nach Utting fahren. Vom Bahnhof führt ein literarischer Spaziergang zu Brechts Haus und zum See. Nach dem Mittagessen im Wittelsbacher Hof (nicht im Preis inbegriffen) präsentieren Uttinger Künstler und Künstlerinnen Musikalisches, Gesprochenes und Szenisches aus Brechts Werk, ein Programm, das der Regisseur der Uttinger Seebühne Florian Münzer zusammengestellt hat.
Veranstaltung in Kooperation mit der BRB und der Gemeinde Utting.
10.51 Uhr: Abfahrt von Augsburg Hauptbahnhof
10.54 Uhr: Abfahrt Augsburg-Haunstetterstraße
11.43 Uhr: Ankunft in Utting
11.45 Uhr: Beginn des Programms in Utting (Treffpunkt: Bahnhof)
15.00 Uhr: Ende des Programms
18.00 Uhr / Neue Stadtbücherei, S-Forum
Brecht - Text- und Sprechwerkstatt
Lesung
Schreibkundige Teilnehmer/innen der vhs-Text- und Sprechwerkstatt haben sich über einen längeren Zeitraum von Episoden, Figuren und Passagen aus Brechts Leben und Werk inspirieren lassen.
Lassen Sie sich bei der Lesung nicht nur von den Texten, sondern auch von den persönlichen Vortragsweisen der Teilnehmer/innen überraschen.
Mit Christian Krug, Germanist und Autor, und Karin Krug, Schauspielerin.
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18.00 Uhr / Augustanasaal
"Nach uns wird kommen: nichts
Nennenswertes."
Brechts Erbe
Diskussion
Brecht wies darauf hin, dass mediale Neuerungen auch „Vorschläge zu einer neuen Ordnung“ mit sich bringen. Inwieweit sind Brechts Vorschläge heute umgesetzt? Welche gesellschafts- und kulturpolitischen Forderungen lassen sich aus seinem Werk heute ableiten? Gibt es eine linke brecht’sche Deutungshoheit? Wer vertritt sein Erbe heute und was sagt es uns noch jenseits des rein künstlerischen Bereichs? Eine Gesprächsrunde mit prominenten Vertretern aus allen politischen Parteien diskutieren mit dem Festivalleiter Dr. Joachim Lang und einem Theaterpraktiker diese Fragen. Axel Milberg führt mit Brecht-Rezitationen in das Thema ein.
Karte kaufen20.00 Uhr / Abraxas
Shortfilmlivemusic treffen Brechtfilme
Liveworkshop
Das 2005 gegründete Projekt shortfilmlivemusic kreiert neue Soundtracks zu Kurzfilmen –und zwar live. Die Musik ist hierbei nicht bloß Untermalung! Die Musiker der Band Lautstark!4 mit Unterstützung des virtuosen Multiinstrumentalisten Daniel Vedres sind bereits durch ganz Deutschland getourt und haben mit ihrer einzigartigen Mischung aus Komposition und Improvisation das Musik-Publikum begeistert (u.a. Internationales Jazzfestival Viersen). Bei einer shortfilmlivemusic-Show verschmelzen Film und Musik zu einem Gesamtkunstwerk: Jeder Kurzfilm nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedenste Klangwelten, begleitet von den Bildern meist junger Regisseure aus ganz Europa.
Erstmalig setzen sich shortfilmlivemusic auf dem Brechtfestival 2010 mit dem Genre Poesiefilm auseinander: Ausgehend von Verfilmungen von Gedichten von Bertolt Brecht durch europäische Filmemacher schaffen die Initiatoren gemeinsam mit der Uni Big Band Augsburg ein einzigartiges Programm.
Bei der Filmauswahl werden shortfilmlivemusic vom ZEBRA Poetry Film Festival Berlin und vom Langzeitpartner AG Kurzfilm unterstützt.
In Kooperation mit MehrMusik!
MEHR MUSIK! wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, die Stadt Augsburg & die Stadtsparkasse Augsburg. MEHR MUSIK! ist ein Projekt des Theaters Augsburg.
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