Tickets Brechtfestival

Freitag 10.03.

11.00 Uhr / Augsburg, Innenstadt

Bertolt Brecht im Bücherbus

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(c) Nontira Kigle

Eine musikalisch-lyrische Reise durch Bertolt Brechts Leben und Werk für Schüler*innen ab der 3. Klasse. Mit dem Fakstheater Augsburg und Comics aus der Feder von Nontira Kigle. Inmitten einer Bibliothek auf Rädern führen die Schauspielerin Karla Andrä und der Musiker Josef Holzhauser durch das Werk Bertolt Brechts. Als Vater von vier Kindern kannte er sich gut aus und wusste, wie Kinder sind und was sie denken. Er nahm sie ernst. In einer einfachen klaren und poetischen Sprache schrieb er für sie auf, dass er die Welt für veränderbar hält. Witzige Lehrgedichte, lustige Wortspiele, schlaue Verse und nachdenkliche Texte haben Andrä und Holzhauser für ihr Programm zusammengestellt, um aus Kinderaugen auf das Leben des Künstlers zu blicken: Das Fakstheater Augsburg zeigt, dass eine Begegnung mit Brecht schon in frühen Jahren ein ganz besonders lustvolles, lehrreiches und ernsthaftes Vergnügen sein kann. Dafür sorgt auch Nontira Kigle, die für dieses einzigartige Projekt großartige Comics schuf, die Episoden aus dem Leben des Augsburger Poeten aufgreifen. Im Zusammenspiel von Lyrik, Musik und Zeichnung nimmt Brecht seinen Platz zwischen den Kindern ein und wird gemeinsam mit ihnen lebendig. In der Festivalwoche tourt der Bücherbus durch die Brechtstadt und macht in den Stadtteil-Grundschulen Hochzoll, Herrenbach, Hammerschmiede, Hochfeld und Centerville Station. Humorvoll und kindgerecht wecken die beiden Künstler*innen Karla Andrä und Josef Holzhauser mit ihrem mobilen Kinderprogramm die Lust auf den Lyriker und die Person Bertolt Brecht, der immer schon davon überzeugt war, dass „Kinder denken können“.

In Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg und der Fachstelle für Jugend und Bildung, Schule plus.

Die Anmeldung für dieses Projekt ist bereits abgeschlossen.

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15.00 Uhr / Grandhotel Cosmopolis

Augsburger Szenen. Schüler Schreibwerkstatt

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(c) Hans Goedecke & Rachel Israela

Mit: Autorenduo Nolte Decar und Schüler*innen zwischen 15 und 17 Jahren.

„Ändere die Welt, sie braucht es!“ Wer könnte dies besser als die Jugend mit ihrem ungebändigten Elan, ihrem Idealismus, ihrem Wunsch nach Rebellion und ihrer Hoffnung in die Zukunft? Und was würden sie ändern wollen?

Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren hatten im Vorfeld des Brechtfestivals die Möglichkeit, sich über einen Fragebogen für die Schreibwerkstatt zu bewerben. Innerhalb der fünf Tage sollen Kreativität und Fantasie im Vordergrund stehen, Rechtschreibung und Grammatik rücken in den Hintergrund. Mit Spannung lässt sich die Abschlusspräsentation erwarten: Was genau dabei herauskommt, ist unvorhersehbar. Gemeinsam wird ein Prozess in Gang gesetzt, der überraschen soll: Nicht nur die Zuschauer*innen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler! Denn schreiben heißt nicht nur mitteilen, es ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt, es formt und fördert die Persönlichkeit. Verborgene Talente, Stärken, Ängste, Wünsche - all dies soll hervorgekitzelt werden. Dafür werden gemeinsam in der Gruppe kreative Schreib- und Darstellungsformen entwickelt, Impulse eingegeben und konstruktiv Kritik formuliert. Professionell angeleitet und motiviert werden die Jugendlichen hierbei von dem Autorenduo Nolte Decar. Michel Decar - selbst gebürtiger Augsburger - studierte zunächst Germanistik und Geschichte an der LMU München, wo er auch an der Studiobühne seine ersten Stücke selbst inszenierte. Für Jonas Jagow wurde er mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Theatertreffens 2012 ausgezeichnet. 2014 folgte der Kleist Förderpreis für Jenny Jannowitz. Sein neuestes Stück Schere Faust Papier ist momentan am Thalia Theater Hamburg zu sehen. Jakob Nolte wurde 1988 in Barsinghausen geboren. Seine Theaterstücke wurden an zahlreichen Theatern gespielt. Mit Gespräch wegen der Kürbisse wurde er 2016 zu den Autorentheatertagen in Berlin eingeladen. Sein erster Roman ALFF wurde mit dem Kunstpreis Literatur 2016 ausgezeichnet. Im Frühjahr 2017 erscheint sein zweiter Roman Schreckliche Gewalten bei Matthes. Nachdem die beiden Autoren gemeinsam szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin studierten, begannen sie unter dem Namen Nolte Decar gemeinsam Texte zu verfassen. Ihr Stück Das Tierreich wurde 2013 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet und für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2014 nominiert. Helmut Kohl läuft durch Bonn wurde zu den Autorentagen 2014 am Deutschen Theater Berlin eingeladen.

Bewerbungsschluss war im November 2016.
Präsentation am Freitag, 10. März um 18.00 Uhr im Grandhotel Cosmopolis.

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18.00 Uhr / Grandhotel Cosmopolis

Augsburger Szenen. Schüler Schreibwerkstatt

Präsentation

FR+10.03.+%2F+18.00+UHR%0A%3Ca+href%3D%22%22%3EGRANDHOTEL+COSMOPOLIS%3C%2Fa%3E%0AEINTRITT+FREI
(c) Hans Goedecke & Rachel Israela

Mit: Autorenduo Nolte Decar und Schüler*innen zwischen 15 und 17 Jahren.

„Ändere die Welt, sie braucht es!“ Wer könnte dies besser als die Jugend mit ihrem ungebändigten Elan, ihrem Idealismus, ihrem Wunsch nach Rebellion und ihrer Hoffnung in die Zukunft? Und was würden sie ändern wollen?

Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren hatten im Vorfeld des Brechtfestivals die Möglichkeit, sich über einen Fragebogen für die Schreibwerkstatt zu bewerben. Innerhalb der fünf Tage sollen Kreativität und Fantasie im Vordergrund stehen, Rechtschreibung und Grammatik rücken in den Hintergrund. Mit Spannung lässt sich die Abschlusspräsentation erwarten: Was genau dabei herauskommt, ist unvorhersehbar. Gemeinsam wird ein Prozess in Gang gesetzt, der überraschen soll: Nicht nur die Zuschauer*innen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler! Denn schreiben heißt nicht nur mitteilen, es ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt, es formt und fördert die Persönlichkeit. Verborgene Talente, Stärken, Ängste, Wünsche - all dies soll hervorgekitzelt werden. Dafür werden gemeinsam in der Gruppe kreative Schreib- und Darstellungsformen entwickelt, Impulse eingegeben und konstruktiv Kritik formuliert. Professionell angeleitet und motiviert werden die Jugendlichen hierbei von dem Autorenduo Nolte Decar. Michel Decar - selbst gebürtiger Augsburger - studierte zunächst Germanistik und Geschichte an der LMU München, wo er auch an der Studiobühne seine ersten Stücke selbst inszenierte. Für Jonas Jagow wurde er mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Theatertreffens 2012 ausgezeichnet. 2014 folgte der Kleist Förderpreis für Jenny Jannowitz. Sein neuestes Stück Schere Faust Papier ist momentan am Thalia Theater Hamburg zu sehen. Jakob Nolte wurde 1988 in Barsinghausen geboren. Seine Theaterstücke wurden an zahlreichen Theatern gespielt. Mit Gespräch wegen der Kürbisse wurde er 2016 zu den Autorentheatertagen in Berlin eingeladen. Sein erster Roman ALFF wurde mit dem Kunstpreis Literatur 2016 ausgezeichnet. Im Frühjahr 2017 erscheint sein zweiter Roman Schreckliche Gewalten bei Matthes. Nachdem die beiden Autoren gemeinsam szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin studierten, begannen sie unter dem Namen Nolte Decar gemeinsam Texte zu verfassen. Ihr Stück Das Tierreich wurde 2013 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet und für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2014 nominiert. Helmut Kohl läuft durch Bonn wurde zu den Autorentagen 2014 am Deutschen Theater Berlin eingeladen.

Bewerbungsschluss war im November 2016.
Präsentation am Freitag, 10. März um 18.00 Uhr im Grandhotel Cosmopolis.

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19.30 Uhr / Sensemble Theater

Das Brot des Volkes

Uraufführung

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E i n  i n t e r n a t i o n a l e s  J u g e n d t h e a t e r p r o j e k t

Inspiriert von Bertolt Brechts Gedicht Das Brot des Volkes haben sich Teenager aus der ganzen Welt mit dem Begriff „Gerechtigkeit“ auseinandergesetzt: Was verstehen Jugendliche in Bolivien unter Gerechtigkeit? In Texas? Auf den Philippinen? In Indien? In der Ukraine, Deutschland, Kanada, Mexiko, Spanien, Italien, Belgien, Litauen, Irland, Ägypten, Estland, der Schweiz oder der Türkei? In diesem extra für das Brechtfestival konzipierten Theaterprojekt zeigt eine neunte Schulklasse aus der Werner-von-Siemens-Mittelschule in Augsburg gemeinsam mit einer Gruppe aus der Ukraine im Sensemble Theater live das Resultat der monatelangen Zusammenarbeit von Jugendlichen aus allen genannten Ländern. Die Aufführungen werden von einer italienischen Geigerin begleitet und multimedial mit Videoszenen aus Belgien, Texas und Bolivien ergänzt. Aus den Interviews mit den Jugendlichen zum Thema Gerechtigkeit: „Das Urteil von Menschen kann nicht unparteiisch sein. Nur das Urteil Gottes ist gerecht.“ (Indien) „Wir merken im Alltag oft nicht, dass wir ungerecht sind.“ (Bolivien) „Die Welt hat heute beschlossen, dass Menschen, die für die Regierung arbeiten, das Recht haben zu entscheiden, was richtig oder falsch ist.“ (Estland) „Was mein Land betrifft, wird man nicht unabhängig von seinem Geschlecht verurteilt. Frauen werden härter als Männer bestraft, auch wenn es um dasselbe Verbrechen geht.“ (Türkei) „In meinem Land gibt es schon Gerechtigkeit, aber sie ist abhängig von der sozialen Klasse.“ (Mexiko) „Man muss sich darüber bewusst werden, was Ungerechtigkeit ist, damit man etwas dagegen unternehmen kann.“ (Kanada) „Leider fangen die Menschen erst an, zusammen für Gerechtigkeit zu arbeiten, wenn sie in hoffnungslose Situationen geraten. Krieg ist ein trauriges Beispiel dafür, dass Menschen sich vereinigen, um für Gerechtigkeit zu kämpfen.“ (Ukraine)

Konzept und Regie: Gianna Formicone. Realisiert mit Unterstützung von: Peter Falke (Augsburg), Mykola Lipisivitskyi (Ukraine), Guglielmo Paradisi (Italien), Grégory Blaimont (Belgien), Óscar Leaño (Bolivien) und Evan Tsitsias (Texas).

Ort: Sensemble Theater
Tickets: 12 / 8 € (erm.)

Unterstützt durch den Bezirk Schwaben

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19.30 Uhr / Brechthaus

Augsburger Sonderrauchzeichen

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L y r i k  i m  B r e c h t h a u s

„Der Rauch Das kleine Haus unter Bäumen am See Vom Dach steigt Rauch Fehlte er Wie trostlos wären dann Haus, Bäume und See.“ Bertolt Brecht Rauchzeichen steigen im offenen Raum hoch, übermitteln weithin sichtbare Botschaften, die es zu entschlüsseln gilt, lösen sich als filigrane Gebilde schnell auf. Auch Gedichte sind bisweilen schwer zu greifen. Sie signalisieren Höhe, um Tiefe zu gewinnen, nehmen vielfältige Formen an, berühren uns elementar, ohne breite Öffentlichkeit zu erreichen. Das Format „Augsburger Rauchzeichen“ rückt die Lyrik im deutschsprachigen Raum in den Blick. Die sonst halbjährlich stattfindende Veranstaltung, die sich im Zuge des Brechtfestivals „Sonder-Rauchzeichen“ nennt, lädt renommierte deutschsprachige Lyriker*innen dazu ein, eine Auswahl ihrer Werke rezitierend vorzustellen. Bunt wird die Pluralität der Stile sein, querbeet wird sich eine breite Thematik öffnen, eine vitale Lyrik, die aus dem Alltag gegriffen ist und damit - ganz im Sinne Brechts - diese Kunstform in Augsburg stärker verankert. Mit den „Augsburger Rauchzeichen“ sind die Veranstalter gefordert, als Conditio sine qua non das Feuer zu bewahren und nicht die Asche anzubeten. Die vorgestellten Werke haben den Finger am Puls der Zeit. Zu Gast sind neben Silke Scheuermann (Preisträgerin des Bertolt- Brecht-Preises der Stadt Augsburg 2016) der in Aachen lebende, mehrfach ausgezeichnete Dichter Jürgen Nendza sowie Thomas Kunst. Die Begegnungen im Brechthaus werden in gewohnt charmanter Weise von Michael Schreiner (Kulturredakteur bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung) moderiert. Die Reihe wird unterstützt durch die Stadtsparkasse Augsburg, die Regio Augsburg und die Freunde der Neuen Stadtbücherei e.V.

Mit: Silke Scheuermann, Thomas Kunst, Jürgen Nendza. Moderation: Michael Schreiner / Idee und Konzept: Max Sessner und Ulrich Ostermeir.

Ort: Brechthaus Augsburg
Tickets: 8 / 5 € (erm.)

TICKETINFORMATIONEN HIER

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21.00 Uhr / Grandhotel Cosmopolis

a3 kultursalon: Raumpatrouille Cosmopolis

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Räume können belebt, bespielt, gestaltet, verwehrt und besetzt werden. Wie elementar ist das Recht auf Rückzugsräume? Und wie bestimmen Raumfragen den Statuslevel? Der a3kultursalon ist erneut beim Brechtfestival zu Gast und diskutiert in diesem Jahr ein ebenso abstraktes wie elementares Thema: Räume. Der Ort könnte kaum passender sein: die Lobby-Bar des Grandhotels Cosmopolis, das als kosmopolitische „Soziale Plastik“ interkulturelle Räume für Geflüchtete, Künstler*innen und andere Reisende aller Art schafft. Die „Raumpatrouille Cosmopolis“ lädt Aktivist*innen ein, die sich deutschlandweit mit dem Thema Gentrifizierung auseinandersetzten, spricht mit Künstler*innen, Menschen mit Fluchterfahrung, Clubbesucher*innen und Architekt* innen, zeigt Möglichkeiten des Widerstands und der Initiative. Für dieses Kooperationsprojekt erprobt die a3kulturredaktion eine neue Kommunikationsform: mit unterschiedlichen Gruppen in vier Gesprächssatelliten diskutieren wir im geschützten Hafen einer Bar. Der GoGo-Club liefert dazu Futuresound aus 100 Jahren und Drinks aus aller Welt in der Grandhotel- Bar. In Kooperation mit dem Grandhotel Cosmopolis e.V..

Mit: a3kulturredaktion (Konzept und Redaktion) / Mediakoordination: Patrick Bellgardt / Moderation: Jürgen Kannler und Michael Bernicker.

Ort: Lobby-Bar im Grandhotel Cosmopolis
Eintritt frei, Spenden willkommen.

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